Vita
Jahrgang 1957, lebt in Leverkusen und Rüdesheim

Schweisstelle
Die gebürtige Rheingauerin, Diplom-Psychologin und ehemalige Winzerin gestaltet Objekte aus alten Weinfässern und Weinbaugerätschaften. Anfangs stand für Gisela Sossenheimer im Vordergrund, aus der Fülle des vorgefundenen Materials spielerisch etwas Anderes - neue Gegenstände - zu schaffen.

Seit geraumer Zeit geht sie in ihren Arbeiten den Weg der Reduktion. Gezielt und sparsam setzt sie ihre Mittel ein, um die Charakteristika des Metalls zu Wort kommen zu lassen. In den geschweißten Skulpturen werden Elemente in einen neuen Kontext gesetzt und beginnen einen Dialog, bei dem der Witz und die Iro­nie eine wesentliche Rolle spielten.

Auch bei ihren Holzobjekten arbeitet Gisela Sossen­heimer mit schlichten Mitteln. Aus Fasstürchen, Dauben und anderem entstehen eigentümliche Wesen von archaischer Kraft.

  • Auge
  • Fassreifenmann
  • Sossenheimer_Junge_Wilde